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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
Oli

Seiten wölben sich nach oben

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Hallo zusammen,

 

ich habe mir in der letzten Wochen auch endlich mal einen Ultimaker 3 zugelegt und bin vollkommen zufrieden mit dem Gerät.

 

Nun wollte ich meine Gehäusedeckel drucken und bin auf ein großes Problem gestoßen. Die vorderen Ecken wenn man in den Drucker hineinschaut, wölben sich nach oben. Die hinteren sind sind okay bzw. annehmbar aber nicht gut. Hier sieht man es nur leicht.

 

Ich habe mir schon ein paar Beiträge zu diesem Thema durchgelesen, zwar nicht hier aber betreffend 3D Drucker. Dort hieß es, dass das PVA nicht schnell genug gekühlt wird und durch die Spannung dann verzieht. Vielleicht hat von euch ja jemand eine Ahnung an was es liegt und wie ich es beheben kann. Hier noch mal meine Einstellungen bei diesem Druck:

 

Material: Schwarz PLA von Ultimaker

Druckeinrichtung: Empfohlen

Schichtdicke: 0.1

Füllung: 80%

Raumtemperatur: 30,6°C

(Leider genau unterm Dach)

 

Die Temperaturen beim druck habe ich mir leider nicht notiert, kann ich aber gerne noch einmal nachholen falls diese Wichtig sind. Ich gehe aber davon aus, dass das Material und die Empfohlenen Druckeinstellung in Cura dies aufschlüsseln werden.

 

Viele Grüße,

 

Oli

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Edited by Oli

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Hallo Oli,

 

versuche es doch mal mit Umstellung auf Brim, nicht mit Skirt. Zu finden unter Druckplattenhaftung.

Hast du es schon mal mit dem Klebestift versucht?

Was für eine Betttemparatur hast du eingestellt? ich drucke PLA mit 60°.

 

Grüße aus dem Allgäu

 

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Hallo Bastler1508,

 

sehr gut, habe mir das mal in Cura angeschaut, sieht auf dem Monitor schon viel besser aus. Morgen früh werde ich das mal testen und berichten.

 

Ich benutze den UHU Stick, der bei der Lieferung dabei war. Finde ich ehrlich gesagt eine sehr saubere Lösung und lässt sich hervorragend anwenden.

Zum testen habe ich mal geschaut welche Temperatur das Bett hat. Diese ist/war ebenfalls auf 60°C eingestellt.

 

Viele Grüße,

 

Oli

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1 minute ago, Digibike said:

Verstehe ich das richtig? Du willst ein Gehäuse aus Wasserlöslichem Material drucken? 

 

Gruß, Digibike

 

Nein, Fehler habe ich gerade schon berichtigt, danke für den Hinweis ?

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Einen weiteren Grund für die schlechte Haftung kan ein ungenaues Bedleveling sein. Ist bei dir das active bed leveling aktiviert?

Wenn du das bed leveling durchführst, achte darauf während du das Stück Papier zwischen Nozzle und Heizbett bewegst, das Papier an einer Ecke fest zu halten und nicht mit dem Finger auf das Papier von oben zu drücken da du damit das Heizbett nach unten drücken würdest.

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Besser (weil genauer) ist es, 6 Euro zu investieren und im Baumarkt deiner Wahl in der KFZ-Abteilung eine Fühlerblattlehre zu kaufen.

Habe die 2 (0,2 und 1,0 mm) raus aus dem Block und hintere Ende leicht nach oben geknickt. So kann ich schön sachte zwischen Bett

und Düse die jeweilige Blattlehre durchziehen und korrigieren, bis Sie "saugend" durch geht, ohne mir die Finger zu verbrennen oder Druck auf das Heizbett auszuüben... . Achtung: Düse vorher Aufheizen und säubern -

andernfalls mißt du da nämlich sonst nur den Abstand vom Heizbett zum "Plastikkrümel" und nicht zur Düse...! Das kann locker 1 oder 2 Zehntel

ausmachen...

Netter Nebeneffekt: Falls mal ein Druck nicht paßt und man absolut nicht weiter kommt, kann man das Filament raus und den Druck starten

und mit der entsprechenden Blattlehre (je nach angewählter Layerhöhe) Checken, ob da der "Hund" begraben ist. So kann man z.b. rausmessen,

ob es eine erhebliche Längung im ersten Layer gibt (durch die Hitze langsame Längung des Hotends/Verringerung des Abstands Druckbett).

Ich würde vermuten, das aber dein Heizbett nach vorne etwas "Runter hängt". Wenn dann auch noch Zugluft dran kommt, brauchts schon gewaltige

Hafthilfe, um das zu kompensieren...

 

Gruß, Digibike 

Edited by Digibike

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Ich ziehe oft am untersten Layer, so bald er gedruckt wurde. (Oder wenn man Angst um seine Finger hat, mit Schraubenzieher anstupsen, ob der Layer stabil haftet) Wenn er sich leicht lösen läßt (an irgendeiner Stelle), dann geht der Druck später ziemlich sicher schief. kein guter Tipp

 

Edit: wenn ich sichergehen will, dass der erste Layer richtig druckt, breche ich den Druck nach dem ersten Layer ab und untersuche alle Bereiche, ob der Druck gleichmäßig ist und alle Bereiche gut haften. Nach Entfernung drucke ich neu. Das kostet nur ein paar Minuten, gibt mir dann aber gute Chancen. 

 

Bei PLA habe ich mit Kapton Band gute Erfahrungen gemacht.

 

Gegen Warp hilft auch, die Infill Rate zu verringern.

 

Edited by JoergS5

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31 minutes ago, JoergS5 said:

.... Gegen Warp hilft auch, die Infill Rate zu verringern.

 

Ja, damit wird weniger Wärmeenergie "eingeschlossen". Über 70 % etwa ist eh keine zusätzliche Festigkeit zu erwarten - lediglich

mehr Material und Druckzeit sowie am Ende mehr Gewicht.

Ich erhöhe da lieber die Perimeterzahl - die bringt weit mehr als das Infill. Werte um die 30 % sind da meist mehr als ausreichend.

 

Gruß, Digibike

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Hallo Oli,

 

ich drucke auch sehr oft solche Teile wie das abgebildete. Die Fläche des Teils ist eigentlich mehr als ausreichend, so das Du ohne Brim drucken kannst. Viel wichtiger ist, das Du den Tisch ordentlich gelevelt hast, wie Nicolinux es beschrieben hat. Noch genauer (aber aufwendiger) geht es, wie hier beschrieben.

Was hast Du bei der ersten Schicht für eine Dicke gewählt? Die Dicke der ersten Schicht ist mit entscheidend für die Haftung des Teils. Gerade weil man als Einsteiger etwas Probleme mit dem Leveln des Tisches hat, sollte man am Anfang mit einer Dicke von 0,3 mm bei der ersten Schicht beginnen. So eine Dicke ist sehr fehlertolerant, wenn man den Tisch nicht 100%ig genau ausgerichtet hat.

Eine erste Schicht mit einer Dicke von 0,1 mm sieht natürlich besser aus - man erreicht so bei schwarzem PLA beinahe eine Klavierlackoptik. Allerdings ist so eine dünne Schicht sehr empfindlich gegen Warping und erfordert ein sehr präzises Arbeiten beim Bedleveling.

 

8 hours ago, JoergS5 said:

Ich ziehe oft am untersten Layer, so bald er gedruckt wurde. (Oder wenn man Angst um seine Finger hat, mit Schraubenzieher anstupsen, ob der Layer stabil haftet) Wenn er sich leicht lösen läßt (an irgendeiner Stelle), dann geht der Druck später ziemlich sicher schief.

 

Auch wenn die erste Schicht zunächst hält, ist das kein Zeichen dafür, das es kein Warping gibt. Das Warping kommt erst, wenn mehrere Schichten gedruckt wurden und diese sich abkühlen. Die erste Schicht ist beim 3D-Drucken die wichtigste Schicht überhaupt - hierbei sollte man den Drucker möglichst in Ruhe lassen und nicht mit den Fingern herumfummeln. Insofern finde ich den Tipp nicht so gut und die Sache mit Schraubenzieher schon beinahe bedenklich!!!

Auch ein Pausieren des Druckes nach der ersten Schicht (um z.B. zu prüfen) ist nicht vorteilhaft, weil die zweite Schicht auch einen großen Einfluss auf ein eventuell späteres Warping hat. Nicht umsonst gibt es in Cura die "Anzahl der langsamen Schichten", die entscheidend sind für die Druckbetthaftung!

 

Kapton-Band und auch das bekannte BlueTape können helfen Warping zu vermeiden, aber auch hier gibt es einen entscheidenden Nachteil. Auch wenn man das Band noch so präzise versucht aufzutragen - am Ende wird man am Teil immer einen Abdruck der Ränder des Bandes sehen. Besser sind hier Folien (wie Buildtak), die den gesamten Tisch abdecken oder gleich eine Dauerdruckplatte. Allerdings hat man dann nicht mehr die hochglänzende Oberfläche.

 

Viele Grüße

Edited by mikar

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Hast Recht, das mit dem Schraubenzieher war nur gedacht, wenn man nicht mehr weiter weiss. Und es kann die Oberfläche beschädigen. Ich mache es, weil ich Kapton Band verwende, und normalerweise mit den Fingernägeln.

 

Mit Buildtak wiederum habe ich leider negative Erfahrung. Es hat bei mir so fest gehaftet, dass ich gleich zwei Stück davon zerstört hatte.

 

Edited by JoergS5

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Mit Aceton abgewischt? Dann geht die Haftung teilweise nahe dem "unlösbaren". Habe kein Buildtalk, aber DDP. Da ist das auch zu beobachten...

Was aber meist recht gut funktioniert ist, Bett abkühlen lassen und dann nochmal wieder aufheizen. Dann löst es sich i.dr. von ganz allein - erhitzt

sich ja nicht so schnell wieder, wie das Bett.

 

Gruß, Digibike 

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Hallo zusammen,

 

erstmal vielen Dank an alle für die Informationen und Tipps.

 

Ich habe mir heute erstmal eine Fühlerlehre bestellt, die morgen hoffentlich ankommt und ich damit so genau wie mir möglich als Blutjunger Anfänger das Leveling vornehmen kann. Alle anderen Tipps hier habe ich mir schon einmal herausgeschrieben, so dass ich in den kommenden Tagen gleich einen neuen Versuch starten kann. Ich halte euch auf jeden Fall auf den laufenden wie meine Resultate dann aussehen ?

 

Viele Grüße,

 

Oli

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Bestenfalls sofort weg mit dem Glas als Basis-Druck-Untergrund, das taugt im Grunde nur für Einsteiger und Leute die hochglänzende Grundflächen zwingend erhalten möchten wirklich etwas. Das Geld für den /die Drucker war ja vorhanden, warum also nicht nochmals circa 60 Euro investieren für etwas Beständiges? Drucken auf Glas führt jedenfalls regelmäßig zu kleinen bis mittleren Katastrophen. Warping, Komplettes Ablösen eines Objekts während des Drucks, Brim oft zwingend erforderlich usw. Die ganzen Hilfsmittel wie zum Beispiel Kapton, Maler-Krepp, Haarspray, 3D-Lack und wie sie alle heißen machen es auch kaum besser. Denn entweder erhält man unschöne Oberflächen / Grundflächen teils mit Nähten oder langfristig Schmiererei / Verschmutzungen im Bauraum. Und die Handhabe mit all den Hilfsmitteln kostet nebenbei auch noch Geld, Feingefühl und zusätzliche Zeit.

 

Beim Druck direkt auf Glas ohne weitere Hilfsmittel kann zudem die Druck-Temperatur nicht einfach nach dem ersten Layer herabgesenkt werden um präzisere Objekte zu erhalten, da dann ja eine Objekt-Ablösung riskiert wird. Das Herabsenken der Temperatur nach dem ersten Layer ist aber enorm von Vorteil, weil besonders in der heißen Zone (...die ersten 5mm Objekt-Höhe) mit unschönen Deformierungen / Einschrumpfen zu rechnen ist.

 

Und wenn man stabilere Objekte erhalten möchte, dann ist es auch nicht sonderlich hilfreich die Hohlräume zu vergrößern, also den Infill zu verringern und somit mehr Luft in die Objekte einzubinden denke ich.

 

Wer überwiegend mit PLA arbeitet, sollte meiner Meinung nach erwägen eine mindestens 5mm dicke mit PEI beschichtete Präzisions-Alu-Platte als Basis zu verwenden. Darauf kann dann immer noch erforderlichenfalls für spezielle Filamente eine Lage BuildTak oder was auch immer mit Transfer-Kleber vorübergehend befestigt werden. So eine Alu-Platte mit PEI hat jedenfalls bei sorgfältiger Behandlung eine gute bis sehr gute Verwendbarkeit gleich über mehrere Jahre hinweg. Für Schraubendreher, Cutter-Messer und Spachtel ist die Beschichtung natürlich auch nicht ausgelegt, aber diese Hilfsmittel sind dann ebenfalls ab sofort obsolet.

IMG-20170411-WA0004.jpeg

Edited by mnis

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Hi,

 

Ich verwende, wie gesagt, eine DDP. Also, teilweise stimme ich dir zu, aber was das Infill angeht, muß ich sagen, dass bringt nicht wirklich viel

an Stabilität... Da ist es für mich eigentlich interessanter, um einen "Deckel" drauf zu bekommen. Verwende selten mehr wie 30 %, aber teilweise

bis zu 6 Perimeter - die sind richtig stabil dann... ?

Momentan drucke ich gerade die Teile einer 3D Printlab Corsair F4U. 1,9 m Spannweite und 3,7 Kg Filament nötig - und alles komplett ohne Infill,

aber zu 90 % exakt 1 Perimeter und an den Verbindungsstellen bis zu 3 Stück - da würde Infill nämlich 0 bringen, außer eben Gewicht...

 

Gruß, Digibike

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Hallo mnis,

 

14 hours ago, mnis said:

Wer überwiegend mit PLA arbeitet, sollte meiner Meinung nach erwägen eine mindestens 5mm dicke mit PEI beschichtete Präzisions-Alu-Platte als Basis zu verwenden.

 

Handelt es sich dabei um so etwas hier. Wenn ich mir die Hinweise des Verkäufers durchlese, kommen bei mir allerdings Zweifel auf, ob diese Platten für Einsteiger geeignet sind (Temperatur, Düsenabstand etc.). Auch die Ebenheit scheint ein Problem zu sein oder der Verkäufer hat sich falsch ausgedrückt und meint statt Ebenheit die Toleranz der Dicke der Platten. 0,4 mm auf einem Meter wäre nicht gerade eben. Das wären immer noch über 0,1 mm bei der Größe für einen Ultimaker (und damit zuviel). 

 

Wie haltbar ist die Beschichtung? Da viele Teile mittig auf der Platte gedruckt werden, kann ich mir vorstellen, das es hier verstärkt zu Abrieb kommt. Sieht man dann diese Übergänge an der ersten Schicht?

 

Viele Grüße

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On 5/29/2018 at 9:23 AM, mikar said:

Wie haltbar ist die Beschichtung? Da viele Teile mittig auf der Platte gedruckt werden, kann ich mir vorstellen, das es hier verstärkt zu Abrieb kommt. Sieht man dann diese Übergänge an der ersten Schicht?

 

 

Solange die Teile nur auf der Platte stehen kommt es zu keinem Abrieb. Es sei den du schiebst sie ordentlich hin und her. Dann schon eher. Meist handelt es sich ja nicht um Gewicht. 

 

Plattendruck mach ich eh kaum, und zu meiner Schande muss ich eingestehen das ich den letzten prototypen bei Tobatec habe machen lassen. Einen Drucker der mit Vakuum arbeitet habe ich nicht und kenne sonst auch keinen der solch ein schönes Gerät bei sich stehen hat. 

Edited by Adammz

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Ich kann mich an einen Thread erinnern, wo die Ebenheit ein Problem war (es ging genau um diese Platte). In dem Thread wurde diskutiert, dass der Käufer mit einer Meßuhr nachgemessen hat, zu große Abweichungen hatte und dann auch problemlos Ersatz bekam. An sich ist es ja eine gute Idee, eine speziell gefräste Aluplatte zu kaufen, die mit PEI beschichtet ist.

 

Die Platte ist eloxiert. Beim Eloxieren entstehen sehr lange Zapfen (1000 mal länger als breit), in deren Zwischenräume das PEI kommt. Es ist also gut geschützt. Ich denke aber, durch Abrieb durch das entfernen der Drucke kann die Oberfläche an sich beschädigt werden.

 

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Hallo @mikar @Adammz @JoergS5

Richtig, eben diese Platte habe ich zur Zeit auch auf eBay in der Beobachtungs-Liste, weil ich überlege eine zweite zu kaufen. Der mir noch unbekannte Anbieter hat auch eine eigene Shop-Seite: http://clever3d.de/  ;Jedenfalls bin ich gewillt mir ein Teil dieses Anbieters zu gönnen und auszuprobieren, obgleich keine dringende Notwendigkeit besteht. Und in den folgenden Zeilen versuche ich mal zu erklären warum das so ist.

 

Meine Alu-Dauerdruckplatte mit beidseitiger PEI Beschichtung 5x229x257mm hat abgerundete Ecken und exakt passende Bohrungen mit einseitiger Senkung. Rundherum entlang der Kanten sind geringe Spuren zu erkennen, die vermutlich vom Laser-Schneider stammen. Die PEI Beschichtung glänzt und spiegelt bei seitlicher Betrachtung. Schaut man von oben drauf, ist die Spiegelung nur noch schwach ausgeprägt und man kann auf der Oberfläche eine Streifen-Struktur erkennen die wohl auf dem gefrästen Aluminium liegt. Die PEI-Beschichtung ist offensichtlich sehr dünn und in gewissem Maße transparent. Auf den Kontaktflächen gedruckter Teile ist von der erwähnten Struktur nichts zu erkennen und die Flächen glänzen im Gegensatz zu direkt auf Glas gedruckten Teilen eher seidig.

 

Die Platte ist schon richtig alt (...gekauft irgendwann im März 2015) und funzt immer noch einwandfrei. Dabei hat das Teil mir wirklich sehr viele Verfahrensfehler verziehen ? Es hat halt etwas gedauert bis ich damals herausfand welche Mittelchen und Methoden tatsächlich Wirkung zeigen. Kurzum sieht diese Dauerdruckplatte nach knapp 4000 Betriebsstunden nahezu so aus als hätte ich diese nie benutzt. PLA hinterlässt auf dieser Platte wenig bis keine bleibenden Spuren und verursacht durch häufiges drucken in der Mitte keine sichtbare Abnutzung der PEI-Beschichtung.

 

Vermutlich wollt Ihr auch wissen was ich alles richtig / falsch gemacht habe?

Gedruckt wird einzig PLA, und so könnte ich mir sehr gut vorstellen das die Druckplatte längst hinüber wäre, wenn ich auch ABS verwendet hätte. Nunja falsches Leveln steht wohl an erster Stelle, und aus anfänglicher Unkenntnis zweifelte ich immer mal wieder an der Haft-Fähigkeit der Platte. Darauf folgte irgendwann das Anschleifen mit Nass-Schleifpapier, sowie mehrfache Reinigungs-Versuche mit Isopropanol, Aceton und unsäglich vielen Haushaltsreinigern. Aber überwiegend bestand die eigentliche Problematik aus einer Kombination von falsch gewählten Temperaturen und einer schlechten Druckbett-Ausrichtung. Auch habe ich wiederholt misslungene erste Layer mit einer Pinzette direkt von der erhitzten Oberfläche gezogen, um halt ohne nervige Wartezeit mit dem nächsten Versuch loslegen zu können. Zuletzt genanntes Vorgehen praktiziere ich gelegentlich auch heute noch. Dann wäre noch zu erwähnen, dass ich mittels 3M-Transfer-Kleber Karbon, GFK und vieles mehr auf diese Dauer-Druckplatte vorübergehend montiert hatte...kurzum alles nicht für gut genug befunden, und dann wieder runter damit geht wirklich extrem schwer, aber auch das hat mir diese Platte verziehen. Soft PLA würde ich auf dieser Platte auch nicht nochmal versuchen wollen, denn das Zeugs klebte wie Hulle und machte mir viel Mühe die Druckplatte danach wieder zu reinigen. Aber vielleicht war mein Soft-PLA auch schlicht überlagert und zu alt.

 

So hat meine alte Platte mittlerweile gerade mal drei kleine Dents die zusammen genommen vielleicht bummelig einen Quadratmillimeter Fläche ausmachen, aber ich kann sie sehen und damit scheine ich immer mal wieder ein Problemchen zu haben ? Bei einem Dent stürzte eine Pinzette aus circa 40 Zentimeter Höhe mit ihrer Spitze direkt auf die PEI-Beschichtung. Seitdem Lege ich immer ein dickes Tuch auf die Platte, wenn ich mal wieder DER GERÄT ordentlich mache ? Wie die anderen beiden Dents zustande kamen weiß ich nicht exakt, aber ich vermute stark das dies auf ähnliche Weise geschah. Ansonsten gibt es keinerlei erklärliche oder unerklärliche Ablösungen der PEI-Beschichtung. Auch Spuren vom Nass-Schleifen sind nirgends auffällig.

 

Heute reinige ich diese Platte nur noch gelegentlich mit etwas Isopropanol oder Elektronik-Reiniger von Sonax. Für Arbeiten nahe der PEI-Beschichtung verwende ich seit eh und je nur Nylon-Werkzeuge und meine geliebte Edelstahl Pinzette. Wenn ich mal wieder das Gefühl habe, dass trotz korrekter Vorgehensweise der erste Layer nicht so wirklich an der Platte haften mag, Dann mache ich ein paar Tropfen Chlor-Reiniger auf einen befeuchteten Schwamm und reibe damit die Platten-Oberfläche gleichmäßig ein, lasse es einen Moment lang einwirken und mit einem weiteren feuchten Schwamm ohne Reiniger wische ich nochmal gründlich nach.

 

Den ersten Layer drucke ich grundsätzlich mit 0.20mm bei 66 Grad Bett-Temperatur und 210 Grad Düsen-Temperatur, zumindest wird dies mir von der Maschine so angezeigt und es funktioniert. Unmittelbar nach dem ersten Layer senke ich die Temperaturen üblicherweise auf 196 / 51 Grad (...Je nach Druckdauer und Geschwindigkeit ein paar Grad höher).

 

Noch etwas zur Maßhaltigkeit bzw. Ebenheit der Druckplatte, die soweit ich mich erinnere in meinem Fall mit +/- 0.08mm angegeben war. Jedenfalls verwendet Cura zum Beispiel für die erste Lage eine Höhe von 0.30mm als Standard, und das sicher nicht ganz ohne Grund denke ich. In meinem Fall funktionieren auch 0.20mm für den ersten Layer ganz Prima, so gab es für mich bisher keinen Grund die Ebenheit groß in Frage zu stellen. Mit dem zweiten Layer werden Ungleichmäßigkeiten bereits gut kompensiert und ab dem dritten Layer ist davon nichts mehr zu sehen, so nehme ich an dass auch große gedruckte Objekte kaum mehr als 0.10mm Abweichungen in ihrer Höhe haben. Aber ganz sicher werden solche Objekte auf einer ebenen Fläche nicht wackeln, es ist vom Gefühl her vielmehr so das diese sich leicht auf einer glatten und sauberen Fläche festsaugen.

 

Bei all meinen eigenen kleinen und großen Konstuktionen ist und war eine eventuelle Unebenheit niemals auffällig. Viel mehr gab es bei gleichen Settings, aber anderem Material enorme Diskrepanzen in der Maßhaltigkeit. Es ist zudem ja nicht so dass auf einer Alu-Druckplatte Berge und Täler mit den genannten Toleranzen erkennbar wären, sondern sich diese Abweichung vom Soll viel eher über die gesamte Fläche als minimale Schräglage darstellt. Anders ausgedrückt erscheint mir eine geringe Unebenheit im vorgegebenen Toleranzbereich als Nebensache, wenn ich diese eh nur durch Nachmessen nachweisen kann und eine Ausrichtung des Druck-Betts problemlos möglich ist. Ein Ingenieur, Uhrmacher oder Feinmechaniker sieht das ganz gewiss anders, aber im Zweifel kann man bei einem vertrauenswürdigen Händler ganz sicher einen Austausch oder eine Rückabwicklung veranlassen.

 

Der Verkäufer meiner Dauerdruckplatte: Michael Schnitter, keine Ahnung ob er immer noch Platten anbietet / Herstellt ...Mehr dazu in diesem alten Thread:

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Hallo mnis, auch von mir vielen Dank für Deine vielen Infos zu PEI. Ich selbst verwende im Moment noch Borsilikatglas mit Kapton, aber habe schon Hartpapier (Pertinax) in Vorbereitung, das soll auch gut sein. Buildtak hat mir leider zu sehr gehaftet.

 

Was mir bei Deiner Abbildung des Druckbetts auffällt, ist die Befestigung mit 4 Schrauben an den Ecken. Wenn Du es nicht schon so gemacht hast, würde ich nur eine der Schrauben fest befestigen und die anderen 3 in X-Y Richtung eher weniger. Oder die 3 anderen Schrauben in einem Schlitz statt Loch befestigen und nicht ganz anziehen. Selbst bei Deiner Temperaturerhöhung um 40 Grad (von 20 auf 60) dehnt sich Aluminium bei einer Länge von 300 mm um 0,3 mm aus, das wird bei starker Befestigung des Betts zu einem Durchbiegen nach oben oder unten führen. Das ist ja in Deiner Beschreibung dann nicht die generelle Schieflage, die man korrigieren kann, sondern ein Wölbung, die zu weniger Haftung etc. führt.

 

Das ist natürlich nur ein Vorschlag. Vielleicht sind andere Ungenauigkeiten größer und die 0,3 mm spielen keine Rolle. Wenn jemand ABS druckt, sind die Ausdehnungen größer, bei 100 Grad Unterschied schon 0,7 mm (diagonal sogar 1 mm). Ich denke, das merkt man dann schon deutlich.

 

Ich verwende diese Seite fürs berechnen:

https://www.muepro.de/service/Digitale-Services/berechnungsprogramme/Online-Berechnungsprogramme/laengenausdehnung.html

 

Gruß Jörg

 

Edited by JoergS5

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Hallo und Danke fürs Danke @mikar @JoergS5

 

@JoergS5

Also wie bereits erwähnt...auf dieser, ich nenne sie jetzt mal Alu-PEI-Basisplatte, kannst Du fast genau so wie auf Borosilikatglas mittels zum Beispiel 3M-9473-VHB-Transferklebeband alles mögliche was sich sonst noch so Dauerdruckplatte schimpft für längere Zeit oder eben für temporäre Tests montieren. Das doppelseitig klebende 3M-Transferklebeband ist hauchdünn, gerade mal 0,05mm dick, gibt es in vielen Breiten, hält auf vielen Oberflächen bombastisch und ist beständig bis 150 Grad Celsius. Runter bekommt man das Acrylat-Klebeband auch wieder rückstandsfrei von nahezu allen erdenklichen Oberflächen ? Gerade diese dünnen Pertinax- Platten würde ich jedenfalls lieber kleben als klammern wollen wenn diese dünner als 1.5mm sind. Darüber genügt es eigentlich, wenn vier Ecken und der Mittelpunkt sparsam fixiert werden. Hier mal die Produkt-Info: http://multimedia.3m.com/mws/media/826379O/datasheets-doppelseitige-fur-hohe-temperaturbereiche.pdf

 

Bezüglich Druckbett:

Also es handelt sich zwar um einen echt krass selbst modifizierten Ultimaker 2, der aber noch die für Ultimaker eigentlich übliche 3-Punkt Druckbett-Nivellierung hat. Die beiden hinteren Schrauben sind nicht so wie man es vorne links und rechts sehen kann aufgebaut / montiert, dort ist nur das circa 1mm dicke Heiz-Bett fixiert. Der hintere dritte Nivellierungs-Punkt geht also nicht durch die Alu-PEI-Platte, er sitzt mittig nicht ganz hinten und geht nur durch das dünne Heiz-Bett. Vom Aufbau her liegt die Alu-PEI-Platte direkt auf der Alu-Heiz-Platte, die wiederum auf drei Federn sitzt. Mittels durchgehender Schrauben sitzt das Ganze auf einer 4mm dicken Alu-Träger-Platte. Drei gerändelte Nivellierungs-Muttern halten das gesamte Konstrukt schlussendlich zusammen. Damit sollte eine Wärme-Ausdehnung weitestgehend kompensiert werden können. Aber so richtig begeisternd finde ich es persönlich nicht. Weil wenn ich zum Beispiel vorne links oder rechts herunter justiere, dann geht es diagonal auf den gegenüber liegenden Ecken nach oben. jedenfalls bereitet dies mir etwas Kopfzerbrechen und ich frage mich manchmal ob sowas auch irgendwie anders gelöst werden kann.

 

Bezüglich Wärmeausdehnung von Aluminium:

Ein wirklich streitbares Thema, aber keine Sorge...Wenn überhaupt, dann streite ich nur über ein letztes Stückchen Schokolade ?

Einem guten und unsagbar in allen erdenklichen Fachrichtungen offensichtlich all-wissenden und leider ehemaligen Arbeitskollegen wurde regelmäßig schlecht wenn ich mal wieder einen fragenden Satz mit: Standard, gewöhnlich, normal, regulär, oder so ähnlich dümmlich begann ? Kurzum...Ich habe kaum fundiertes Wissen darüber wie stark sich unterschiedliche Metalle unter Wärme-Einfluss ausdehnen, kenne das eigentlich nur von Überland-Stromleitungen Sommer / Winter...Aber ich behaupte jetzt einfach mal: Auch Aluminium ist nicht gleich Aluminium. Denn es gibt zig Arten von Aluminium. Zum Beispiel Aluminium für den Flugzeugbau hat bestimmt besonders herausragende Eigenschaften speziell für eben diesen Zweck, und unterscheidet sich vermutlich sehr krass von dem so aus dem Baumarkt bekannten...Ich sage jetzt mal wieder: "...gewönlichen"  ;Aluminium.

 

Wie dem auch sei...

Wäre die Ausdehnung auf der doch recht kleinen Grundfläche meiner Alu-PEI-Platte tatsäch so krass, dann hätte ich vermutlich schon zig Male direkt mit der Drucker-Düse die PEI-Beschichtung von der Alu-Platte herunter gehobelt, was mir aber auf dieser Platte bisher glücklicherweise niemals geschehen ist. Auf anderen Oberflächen kam es hingegen doch schon ein paar Male zu derart tragischen Unfällen. Und selbst ein originales UM2-Firmware-Update hatte mir vor langer Zeit einmal ein Borosilikatglas zerbröselt, weil man nicht mehr in der Lage war ordentlich zu nivellieren. Auf dem Schaden blieb ich sitzen, aber das lag an meiner Unlust die Sache bei Ultimaker zu reklamieren.

 

Und jetzt kommt das dicke Ende: Ich nivelliere allen Unkenrufen zum Trotze je nach Lust / Laune heiß / kalt, auf 0.20mm und erhalte irgendwie immer brauchbare Ergebnisse die nur geringes nachjustieren erfordern. Ich gehöre dabei auch eher nicht zu den mit reichlich Glück Gesegneten und mit Zufall hat die Sache auch eher weniger zu tun denke ich. Was könnte es sonst noch sein?

 

Folglich sollte man bei ernsthafter Erwägung des Kaufs einer Alu-PEI-Platte zuvor den Anbieter nach der verwendeten Aluminium-Legierung befragen, was ich damals selbstverständlich nicht tat ?

 

Gruß Markus

Edited by mnis

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Da bin ich ja beruhigt, dass Du unten eine 3-Punkt Befestigung hast. Ich wollte das Thema nicht ansprechen, weil 3 versus 4 Punkt Befestigung ja ein recht streitbarer Punkt ist. Es gibt da ein super Blog zum Thema:

https://drmrehorst.blogspot.com/2017/07/ultra-megamax-dominator-3d-printer-bed.html

Das hat mich überzeugt, so ähnlich zu konstruieren.

 

Ich baue gerade einen 3D Drucker von Grund auf neu und für das Heizbett möchte ich probieren, das Druckbett auswechselbar zu machen, mit verschiedenen Größen. Warum ein großes Heizbett verwenden, wenn ich nur ein kleines Objekt drucke? Ich möchte also so bauen, dass ich 100x100, 200x200 und 300x400 schnell wechseln kann (inkl. Heizung). Befestigen möchte ich es mit Ferromagneten.

 

Die Harmonie zwischen uns muss ich leider stören: um die Schokolade könnte Konkurrenz entstehen...

Ich mag vor allem Nougat und weiße Schokolade.

 

Gruß Jörg

 

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Ja irgendwann hat man vielleicht genug gesehen von all den 3D-Druckern in abertausend Variationen mit doch fast immer gleichem Funktionsprinzip, und es entsteht vielleicht der Wunsch einen Drucker entsprechend seiner eigenen Vorstellungen zu bauen.

 

So hab ich auch irgendwann mal angefangen meinen 3D-Drucker quasi als Neben-Projekt komplett selbst zu konstruieren. Mein Wunschdrucker existiert seit vielen Monaten bisher zwar nur als zu etwa 50 Prozent fertig gestellte 3D-Konstruktion in Sketchup, aber das ist OK für mich denn ich erweitere mit dieser Tätigkeit nebenbei meine Kenntnisse im Konstruieren. So konstruiere ich von der kleinsten Schraube bis hin zum Schrittmotor alles für den Drucker selbst. Benötigte Komponenten die allgemein am RepRap-Markt verfügbar sind vermesse ich und baue diese so akkurat wie es eben geht 1zu1 nach. All die eben nicht verfügbaren Spezialteile meiner Maschine konstruiere ich komplett selbst und drucke diese mit dem vorhandenen Drucker.

 

Hier mal kurz die Merkmale:

Der modulare insgesamt dreiteilige Aufbau besteht aus dem Oberteil mit der Linearführung für X- /  Y-Antrieb und einer Druckkopf-Aufnahme für maximal zwei via Quick-Release wechselbarer HotEnd´s oder Laser. Das Mittelteil beinhaltet die Z-Achse inklusive Antrieb und beheizter Druckplatte. ähnlich dem Vorbild des Aufbaus der Geräte der Ultimaker 2 Familie. Das Unterteil enthält jegliche Elektronik wie Netzteil, Mainboard, Display usw.

Material: Alu-Profil-Rahmen 20x20mm, diverse RepRap-Teile, sowie gedruckte Teile

Bauraum voraussichtlich circa: X=257 Y=229 Z=400

 

Edited by mnis

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Da haben wir ja ähnliche Vorhaben.

 

Ich baue zwei Drucker selbst, ich habe so viele Teile übrig... einer ist groß für die Werkstatt, der andere transportabel fürs Wohnzimmer.

 

Die Drucker sollen modular aufgebaut sein, damit ich experimentieren kann. Also leicht zwischen Belt und Wire wechseln und die Auswirkungen auf Genauigkeit, Geschwindigkeit messen. Die Elektronik per Stecker verbinden, damit ich die Elektronik leicht wechseln kann. Belt ist eher für den großen Drucker geeignet, für den kleinen dann vermutlich alles mit FireLine Angelschnur. Da kann man dann kleine Kugellager fürs Umlenken verwenden und klein bauen.

 

Modular mache ich es mit sog. Nullpunktspannsystem (sicher nicht professionell, sondern eher durch definierte Verbindungen wie Stifte), durch verbinden durch Magnete, durch Standardisierung der Maße. Z. B. die Extruder alle gleiche Ausmaße und wechselbar.

 

Bei Stabilität möchte ich keine Kompromisse eingehen und Aluprofile sowie Linearführungen MGN Serie verwenden. Bei dem kleinen Drucker testweise mal MGN07.

 

Zur Endbearbeitung möchte ich mit Kunststoffkugeln sandstrahlen. Stratasys hat interessante Artikel zur Endbearbeitung, die Bilder beim Sandstrahlen sahen vielversprechend aus.

 

Wenn Du sagst, Du machst alles komplett neu: es gibt bei den Stepper Motoren etwas, was ich interessant finde: Motoren aus PCB, also die Stepper Kupferwicklungen direkt 3D gedruckt auf Platinen. Die sind bisher nicht besonders stark, aber vielleicht reicht es ja, wenn man den Extruder leicht macht. So etwas wie hier: https://pcbmotor.com/ aber eben selbst gebaut/gedruckt. Selbstgebaut: https://hackaday.io/project/39494-pcb-motor

 

 

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    • How to 3D print with reinforced engineering materials
      Ultimaker is hosting a webinar where we explain how you can achieve and maintain a high print success rate using these new reinforced engineering materials. Learn from Ultimaker's Product Manager of Materials and top chemical engineer Bart van As how you can take your 3D printing to that next level.
      • 0 replies
    • "Back To The Future" using Generative Design & Investment Casting
      Designing for light-weight parts is becoming more important, and I’m a firm believer in the need to produce lighter weight, less over-engineered parts for the future. This is for sustainability reasons because we need to be using less raw materials and, in things like transportation, it impacts the energy usage of the product during it’s service life.
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      • 12 replies
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