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Ultimaker Community of 3D Printing Experts
MarkusP

Glasplatte getauscht

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Hallo Zusammen. Habe mich hier eben angemeldet. Habe folgendes Problem mit meinem UM3:

heute habe ich die Glasplatte gegen eine FR4-Platte getauscht und möchte einen Testdruck mit PLA machen.

Nachdem er seine Startsequenz durchlaufen hat und beginnt zu drucken, sehe ich, dass die erste Schicht zu dünn und teilweise gar nicht abgelegt wird.

Habe den Druck nun abgebrochen. Wo kann ich jetzt korrigieren, dass er in der Z-Achse näher an die Unterlage fährt. Da fehlen vielleicht 0,1 Millimeter.

 

Würde mich über eine Hilfestellung freuen.

 

Gruß

Markus

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Hallo Markus

 

Also ich habe selbst noch keinen Bedarf gehabt, die Glasplatte gegen etwas anderes zu tauschen, daher hier nur theoretische Tipps, aber ich würde das Bett manuell kalibrieren und dann einmal einen Druck mit Auto Leveling versuchen. Falls das nicht klappt nochmals manuell kalibrieren und Auto Leveling abschalten.

 

Es gibt dann noch mehrere Möglichkeiten, z.B. ein Plugin mit dem du dein Z-Offset einstellen kannst, das wäre mein nächster Versuch. Ansonsten könntest du dich noch mit der Layerhöhe der ersten Schicht bzw. Flow spielen, das würde ich aber erst ganz zum Schliß angreifen wenn alles andere nichts gebracht hat.

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Hallo, ui, das gin gja schnell. Klasse 🙂     bin mit dem ABS Druck leider nicht so glücklich. Deshalb der Versuch mit etwas anderem. Beim ABS Druck (Original ABS grey) verzieht sich die untere Fläche immer, nennt man glaub eich wrping oder so ähnlich. Habe noch nicht so viel Erfahrung im 3D-Druck. Mit PLA alles wunderbar.

 

Würde gerne die Glasplatte wieder nehmen.

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Ja ABS ist etwas schwieriger in der Handhabung, geht aber mit Glas wunderbar wenn du zu ein paar Hilfsmitteln greifst. Du solltest unbedingt deinen Drucker abdecken, damit die warme Luft drinnen bleibt. Also auf jeden Fall die Front und ggf. auch noch oben, wobei die Front normalerweise reicht. Da kannst du entweder das UM Kit kaufen, da ist eine Plexiabdeckung für vorne dabei oder einfach einen Karton nehmen und damit die Front zu machen.

 

Für die Haftung auf der Glasplatte gibt es von UM die Adhesion Sheets, eine Art Folie die du auf der Glas aufbringtst und auch wieder abnehmen kannst, weil für PLA nicht geeignet, das haftet dann zu stark. Oder du nimmst Dimafix oder 3DLac Spray, die sind Haarspray ähnlich und bieten eine gute Haftung für ABS. 

 

Wichtig auch noch, mit wenig oder gar keinen Lüfter zu drucken, aber wenn du die Cura ABS Profile verwendest, dann ist das dort eh schon so eingestellt.

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Ein Abdeckung vorne, sprich Plexiglas-Türe, habe ich gestern angebaut. Da ich noch Gaantie auf den UM3 habe, habe ich am CAD Scharniere entworfen, die mit den vorhandenen seitlichen Schrauben befestigt werdne können. Somit gibt es keine Veränderung an de UM3 Teilen 🙂 Feine Sache.

Nächste Woche bekomme ich weitere Plexiglasteile, die ich dann als Haube auf den UM3 baue. Das Original-Kit ist mir zuteuer. Ich dachte auch schon an eine Art "Zipfelsmütze", die man über den UM3 ziehen könnte. Dann würde es keine Probleme mit den Zuführschläuchen und Kabel geben. Bin mal gespannt, wie dann der ABS Druck wird.

 

Als Haftungsverbesserung hatte ich bisher den beiliegenden Prit-Stift von UHU verwendet. Kann man Haarspray wieder gut entfernen? bzw. wie machst du die Glasplatte sauber?

 

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Ich hatte das Problem auch. Autoleveling funzt da nicht so dolle... Deshalb arbeite ich ohne. Habe ´ne DDP drauf.

Wegen ABS und Warping: Hast du eine "Türe" vorn dran oder noch offen wie orginal? Das funzt nämlich nur bei

PLA vernünftig. Kunststoffe, die mehr "arbeiten" beim Abkühlprozess sind da zum scheitern verurteilt (außer vielleicht

gaaanz kleine Teile mit viel Briem). Was aber sehr gut hilft, ist ein Ooze-Shild mit zu drucken. Damit kommt keine

Zugluft dran und die Wärme wird länger innerhalb gehalten. Das ist das nächste Stichwort: Wieviel Infill druckst du

den? Je "Dichter", desto mehr Wärme wird nämlich eingeschlossen, was dazu führt, dass außen recht schnell

kalt und innen im Körper noch heiß ist = Banane - oder Warping, wie du es auch nennen magst...

Infill größer 70 % bringen nur Materialverbrauch und Gewicht sowie Druckzeit, aber keine Nennenswerte

Festigkeitsgewinne - im Verhältnis zum Gewicht sogar weniger... Ich drucke meißt so um die 20-25%.

An kritischen Stellen eine horzizontale Zylinderbohrung reingezeichnet und damit wird das ganze fester, den

die wirkliche Festigkeit bringen die Perimeter - und für den Slicer sind diese Bohrungen ja außen auch

Perimter - ergo druckt er diese als Perimeter - im inneren des Körpers. Ich drucke allerdings manchmal

bis zu 5 Perimeter - je nach geforderter Stabilität. Selten mehr.

 

Gruß, Digibike

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hallo Digibike ,

danke. Das waren jetzt gute Infos. Eine Türe habe ich seit gestern dran. Darf ich dir mal ein Teil hier einstellen? dann würde mich interessieren, wie du/ihr hier die Einstellungen machen würdest. Das Bauteil ist ein Scharnierteil für den UM3.

Ich könnte auch alle 4 Teile als STL einstellen, falls Interesse besteht. 🙂

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14 minutes ago, MarkusP said:

Nächste Woche bekomme ich weitere Plexiglasteile, die ich dann als Haube auf den UM3 baue. Das Original-Kit ist mir zuteuer. Ich dachte auch schon an eine Art "Zipfelsmütze", die man über den UM3 ziehen könnte. Dann würde es keine Probleme mit den Zuführschläuchen und Kabel geben.

 

Du musst oben nicht zwingend abdecken, ich drucke ABS nur mit der Frontabdeckung. Wichtig ist, dass du bei PLA weder mit Frontabdeckung noch einer oberen Abdeckung druckst, da es sonst für PLA zu warm wird innen. Also konstruiere dir das so, dass du beides problemlos montieren und auch wieder abnehmen kannst. Oder einfach offen lässt je nachdem wie deine Lösung ausschaut.

 

16 minutes ago, MarkusP said:

Als Haftungsverbesserung hatte ich bisher den beiliegenden Prit-Stift von UHU verwendet. Kann man Haarspray wieder gut entfernen? bzw. wie machst du die Glasplatte sauber?

 

Normaler Haarspray geht auch wenn man den richtigen nimmt. Manche Haarsprays halten gar nicht, da müsstest du schauen welche haften. Ich verwende gerne Dimafix und 3DLac wobei mir Dimafix fast lieber ist. Reinigen kannst du das einfach mit Wasser/Spülmittel und wenn es hartnäckig ist, dann mit ein wenig Alkohol. Aber meist geht es mit reinem Wasser auch weg.

 

Der UHU Stick ist auch gut, verwende ich für PLA und bringt eine ausreichende Haftung.

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Hallo, habe heuten einen ABS Druck erstellt. Leider hatte ich wieder warping-Probleme. Ich habe auch das Gefühl, dass der ABS Druck einfach nicht so stabil ist, wie der PLA Druck. Tendentiell brüchigeres Verhalten, wenn man daran rumbiegt. Die Schichten brechen sehr schnell auseinander. Das kommt mir komisch vor. Im Geschäft haben wir einen alten ABS-Drucker von Stratsys, da ist das Ergebnis wesentlich besser. Hatte die Geschwindigkeit auch mal runter auf 50mm/s gesetzt, inder Hoffnung, dass sich die Schichten besser verbinden. Was könnte man noch probieren? Habe die original Eisntellungen genommen, die kommen, wenn man Original ABS grey wählt.

 

Beim Abkühlen habe ich beobachtet, dass das ganz schon Geräusche macht. Nehme an, Spannungen im Bauteil. Fülldichte war bei 20%.

Edited by MarkusP

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Hast du Fotos? Geschwindigkeit war 50 mm/sec, wenn ich das richtig verstehe - oder nur in letztem Bereich (per Menü runter geregelt)?

20 % Infill.

Welche Temperaturen Bett und Nozzle? 1.ter und weitere unterschiedliche Temperaturen?

Oozeshild? Tür geschlossen, vermute ich!? Lüfter an? Wieviel % Leistung selbiger?

 

Gruß, Digibike

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Ich verwende in Cura die Einstellungen die kommen, wenn ich Original ABS Grey wähle. Allerdings habe ich aufgrund vergangener Probleme mit der Brüchigkeit die Geschwindigkeit auf 50mm/s reduziert. Mehr habe ich nicht verstellt. Also man muss nur diesen Werkstoff (Voreinstellungen) wählen, um die Parameter zu sehen.

 

Das Warping habe ich aber auch, wenn ich alles lasse wie es ist, wenn ich ABD Grey wähle.

 

Eine Türe verschließt die vordere Öffnung. Nach oben ist allerdings alles noch offen. Nach dem Druck knistert es ganz schon  in dem Bauteil beim Abkühlen.

 

Fotos sende ich später.

Edited by MarkusP

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ah, sorry, habe ich vergessen anzugeben. Ich verwende im Moment noch die Glasplatte. Die FR4-Platte, als Ersatz für die Glasplatte, teste ich später.

 

Als Haftungsverbesserung habe ich einen UHU-Pritstift (Kleber) aufgetragen. Wobei ich mittlerweile auch hier Bedenken habe, weil ich das Gefühl habe, dass durch die Wärmeentwicklung des Heizbetts der Kleber hart wird und seine "Klebrigkeit" verliert oder deutlich vermindert wird.

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Nein das passt schon so, der UHU Stick soll nicht kleben, er erzeugt eine raue Oberfläche auf der dann das Plastik besser haftet. 

 

Ich kann nur von meinen persönlichen Erfahrungen sprechen und da hatte ich mit UHU Stick und ABS keinen Erfolg. Erst die UM Adhesion Sheets, Dimafix oder 3DLac Spray haben dann den gewünschten Effekt gebracht. Ich glaube UM empfiehlt auch Adhesion Sheets in ihren Material Guide.

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Ich hab ja mal eine Probe Printafix von einem Kollegen von einer Messe bekommen. Obwohl ich bisher meistens PLA Drucke und wenig Probleme mit der Druckbetthaftung hatte hab ich es mal ausprobiert. Das Zeug klebte so gut das ich den Druck gar nicht mehr abbekommen habe. Erst mit der Hilfe von warmen Wasser ging der Druck und der Kleber wieder runter.  

 

HIER kann man das z.B kaufen. Kannst dir ja mal die Bewertungen durchlesen. Empfohlen ist es laut Beschreibung für PLA, ABS und TPU. Auf der Seite gibt es auch andere Haftmittel. Unter anderem auch Druckfolien

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5 hours ago, MarkusP said:

Hallo Smithy, wo kaufst du dann das UM Adhesion Sheets bzw. das 3DLac Spray?

Hättest mir eine Quelle? legt man das dann auf die Glasplatte ? 

 

Ich habe die beiden Sprays bei iGo3D gekauft und die Adhesion Sheets glaube ich auch.

Das Adhesion Sheet ist eine Folie die auf die Glasplatte aufgebracht wird und auch wieder entfernt werden kann. Wichtig weil für PLA nicht empfehlenswert, klebt zu stark.

 

Hier hast du noch mehr Infos: 

https://ultimaker.com/en/resources/49882-how-to-use-adhesion-sheets

 

57 minutes ago, DirgDiggler said:

Ich hab ja mal eine Probe Printafix von einem Kollegen von einer Messe bekommen. Obwohl ich bisher meistens PLA Drucke und wenig Probleme mit der Druckbetthaftung hatte hab ich es mal ausprobiert. Das Zeug klebte so gut das ich den Druck gar nicht mehr abbekommen habe. Erst mit der Hilfe von warmen Wasser ging der Druck und der Kleber wieder runter.  

 

Mit Printafix habe ich persönlich keine so guten Erfahrungen gemacht. Für PLA braucht man es nicht und für ABS hat es bei mir nicht funktioniert. Bei anderen aber schon, liegt also wahrscheinlich an mir und nicht zwingend am Produkt.

 

Generell sollte man PLA nur mit einer sehr dünnen Schicht UHU Stick drucken, alles andere haftet dann zu start und man bekommt Probleme den Druck von der Platte zu bekommen. Oder noch schlimmer man reißt sich ganz kleine Teile aus dem Glas heraus. Ich verwende den UHU Stick so, dass ich groß über die Glasplatte streiche 3-4 mal und dann mit einem feuchten Tuch, den Kleber verteile. Damit bekommt an eine ganz dünne Schicht die was nicht mehr sichtbar ist, aber ausreichend.

 

Eine Schicht UHU Stick hilft aber auch um zu vermeiden, dass sich Glassplitter aus dem Glas beim Abnehmen lösen. Daher drucke ich immer mit einer Schicht, auch wenn es möglicherweise auch am blanken Glas haften würde.

 

Man muss so seine Erfahrungen sammeln, mit welcher Methode man bei verschiedenen Materialen Erfolg hat.

 

Vielleicht noch ein Unterschied zwischen Dimafix und 3DLac: 

Dimafix ist großartig in meinen Augen, hat aber den Nachteil, dass sich die aufgesprühte Schicht beim Abnehmen des Bauteiles von der Glasplatte löst. Man hat dann eine leicht klebrige Schicht am Druckteil, geht aber weg. D.h. man sollte Dimafix nach jedem Druck erneut aufsprühen. Vorteil bei Dimafix, die Haftung kommt erst mit der Temperatur. Kühlt das Glas wieder ab, ist auch so gut wie keine Haftung mehr da.

 

3DLac ist wie ein Haarspray und verbleibt am Glas. Je nach Material lösen sich die Bauteile leichter oder schwerer.

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Hallo zusammen,

habe eben die Glasplatte gegen eine FR4-Platte getauscht. Ich musste die FR4-Platte hinten, nah bei der Z-Spindel, rechts und links mit 2mm Kunststoffteilen unterlegen. Vorne, Richtung Öffnung, habe  ich die FR4-Platte direkt auf dem Alu-Heizbett aufliegen. Sonst hätte mir der Verstellweg der vorderen Einstellschrauben zum Nivellieren nicht gereicht. Seltsam.

 

Ok, ich habe nun meine FR-Platte manuell nivelliert und die automatische Nivellierung beim Druckstart abgeschalten. Die erste Schicht wurde nach meinem Empfinden gleichmäßig aufgebracht.

 

Der ABS-Druckjob läuft nun ca. 3,5 Stunden. Es wird eine Halterung für ein Handfunkgerät (Amateurfunk) geruckt. Schichtdicke 0,2, Standardprofil für Originalfillament UM3 ABS grey.

 

Wollte mal die Temperatur auf der Oberfläche der FR4-Platte mit einem Temperaturmessgerät, welche eine Stahlspitze hat, messen. Aber ich komme da während dem Druck nicht richtig dran. Hätte mich interessiert, wie die Temperatur da tatsächlich ist. Oder gibt es einen eigebauten Tempfühler und die regeln das?

 

Bin sehr gespannt auf diesen für mich ersten ABS-Druck auf FR4-Platte. Habe die Platte nicht zusätzlich beschichtet oder so. Einfach so wie sie ist.

 

Werde später berichten und Bilder einstellen.

 

Gruß

Markus

Edited by MarkusP

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Ergebnis:

 

hier die Bilder: habe mit Brim gedruckt. Mache ich immer so, damit die Haftungsfläche größer wird. Die Haftung auf der FR4-Platte war gut, aber die Unterseite wurde wieder ballig. Siehe Fotos. Was jetzt neu gegenüber der Glasplatte ist: die 1. Lage löst sich leicht ab beim Entfernen der Brim-Umrandung. Auch die Schichten danach sind nicht so richtg "verklebt". Keine Ahnung, welche Parameter ich jetzt da verändern sollte. Aber ansonsten meine ich, sieht das Teil nicht schlecht aus. Schichticke 0,2- Standardprofil des UM3 für ABS grey.

 

Vorschläge, welche Parameter ich noch ändern kann, damit die Unterseite eben wird?

 

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On 12/12/2018 at 12:39 PM, MarkusP said:

habe eben die Glasplatte gegen eine FR4-Platte getauscht. Ich musste die FR4-Platte hinten, nah bei der Z-Spindel, rechts und links mit 2mm Kunststoffteilen unterlegen.

 

Verstehe ich das jetzt richtig, das du hinten zwischen "FR4" Platte und Heizbett einen spalt hast?

 

Wenn ja, ist das nicht zu empfehlen da man ja so keine wärme Übertragung zur "FR4" Platte hat!

 

On 12/12/2018 at 12:39 PM, MarkusP said:

Wollte mal die Temperatur auf der Oberfläche der FR4-Platte mit einem Temperaturmessgerät, welche eine Stahlspitze hat, messen.

 

Hast du zwischenzeitlich gemessen?

 

Gruß

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Ich habe mir um ehrlich zu sein nicht alle Beiträge durchgelesen, möchte aber meinen Senf mal dazugeben, da ich jetzt eine 100%ige Lösung für mich gefunden habe.

 

Ich habe das gesamte Heizbett rausgeschmissen und gegen ein selbstgebautes ersetzt. Dafür habe ich eine 6mm feingefräste Aluplatte genommen, an die ich unten eine Silikon Heizmatte geklebt habe. Kann man sich maßunfertigen lassen. Einfach mal Keenovo bei Aliexpress suchen. Als Druckfläche kommt eine 1mm Pertinaxplatte zum Einsatz, ebenfalls mit 3M 467 geklebt. Die Platte ist mit 100er Schleifpapier angeraut. Außerdem habe ich eine Tür und eine Haube. 

ABS klappt perfekt. Wenn das Bett warm ist, hält das Druckteil bombenfest, nach dem Kühlen lässt es sich mühelos entfernen. Ein Traum. PLA habe ich erst ein mal gedruckt und dafür einfach die Haube weggelassen.

Die Athesion Sheets fand ich ich blöd. Zwar ging das mit Haube und Tür auch ganz gut, aber die Bauteile abzubekommen war immer ein Krampf, genau wie das Wechseln der Sheets, wenn sie vollkommen kaputt und löchrig waren.

 

Die Idee kommt natürlich nicht von mir selbst, sondern von hier:

https://www.3d-druck-community.de/thread-1815.html

Wenn man dieses Forum etwas durchstöbert, findet man noch viel mehr Infos dazu. Ich habe ein Jahr mir Haarspray Uhu und den Sheets gekämpft, bis es nun endlich funktioniert. 

 

 

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Hallo zusammen,

@Muko: also dein Vorschlag und deine Erfahrung hört sich gut an.

 

@zerspaner_gerd: ja, zwischen FR4-Platte und der Heizplatte war ein Spalt.

(wie bekomme ich den Hyperlink hier aus dem Text raus?)

 

ich habe nun einiges experimentiert:

 

Ich hatte Probleme bei dem Nivellieren bekommen. Die automatische Nivellierung stand im Druckermenü auf "Immer". Mir wurde ganz mulmig, als ich da beim ersten Start auf der FR4-Platte zugeschaut habe. Die wurde nach unten gedrückt (war ja teilweise hohl darunter). Die erste Schicht wurde ungleichmäßig aufgebracht. Teilweise gar nicht. Dann habe ich ein paar mal versucht, das Bett wieder neu einzustellen. Bekam es aber nicht hin. Vor lauter Frust habe ich nun wieder die Glasplatte eingebaut. die ist ja einiegs dicker als die FR4. (Glasplatte 3,8mm; FR4-1,5mm) Musste hierzu die drei Verstellschrauben des Betts ganz schön verdrehen.

 

Nun habe ich aber das Problem, dass ich das Bett nicht mehr ausgerichtet bekomme. Habe keine original "Calibration"-Card hier und laß hier im Forum, dass diese ca. Kopierpapierstärke hat. Ich habe versucht, die Kalibrierung/Ausrichtung nach diesem Video hier durchzuführen:

 

Was soll ich nun tun bzw. vorgehen?
 

 

Edited by MarkusP

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29 minutes ago, MarkusP said:

Nun habe ich aber das Problem, dass ich das Bett nicht mehr ausgerichtet bekomme. Habe keine original "Calibration"-Card hier und laß hier im Forum, dass diese ca. Kopierpapierstärke hat. Ich habe versucht, die Kalibrierung/Ausrichtung nach diesem Video hier durchzuführen:

 

Die Karte ist etwas dicker als normales Kopierpapier aber auch nicht so dick wie eine Visitenkarte. Aber im Prinzip egal, nimm ein Stück Papier und kalibriere, den Rest macht dir dann eh das Autoleveling falls etwas nicht passen sollte, dafür haben wir es ja 🙂 Du solltest nur schauen, dass das Heizbett ungefähr auf Höhe der vorderen Kante des Drucktisches ist, muss nicht genau sein, aber du solltest dort keine 5mm Spalt haben wenn du von vorne drauf schaust.

 

Persönlich halte ich von diesen Bastelarbeiten wenig, das klappt gut auf den China Druckern weil dort kann man mit solchen Dingen den Drucker nur aufwerten und verbessern, beim Ultimaker hatte ich dieses Bedürfnis allerdings selten. Ok, wenn man ausschließlich ABS druckt, dann mag es vielleicht seine Berechtigung haben, aber mit der Glasplatte ist man sehr flexibel und kommt mit den diversen Hilfsmitteln die schon mehrfach genannt wurden, eigentlich immer ans Ziel.

 

 

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