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sacad

Druckbild

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Hallo,

beim Drucken eines einfachen Rechtecks entstehen Freiräume zwischen den einzelnen Drucklinien. Habe schon diverse Cura Einstellungen ausprobiert, scheint jedoch ein Hardwareproblem zu sein. Die Zahnriemenspannung habe ich bereits kontrolliert. Ebenfalls habe ich die x-y-Achsen rechtwinklig zueinander eingestellt.

Bin über alle Vorschläge Dankbar.

Druckbild

 

 

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Hi Sacad,

welches Cura verwendest du? Hast du den Wizard laufen lassen den richtigen UM ausgewählt und die Firmware aktualisiert?

Welche Einstellungen hast du vorgenommen und wie Sieht die Vorlage und die Slice aus?

Mit welcher Temperatur druckst du und welches Material?

Auf wieviel ist das Infill eingestellt?

Sieht das Rechteck am Bottomlayer und Toplayer genauso aus?

Hast du die Einstellungen im Experten Modus gemacht oder im einfachen Modus?

Druckst du über USB oder über SD-Karte?

Du siehst, es sind viele Fragen offen, wenn du einige noch beantworten könntest kann man vielleicht schon einen Tipp geben woran es liegen könnte.

Was man mal Testen könnte, wäre die Orginaldatei / G-Code von jemand anderen drucken lassen für einen Vergleich.

Hast du schon mal versucht die Füllart (Diagonal oder Rechteckig) umzustellen? (oha, da hab ich wieder was gesagt, muss ich wieder suchen wo das war).

Oder schon mal mit einem anderen Programm wie z.B. Kissslicer zu Slicen und dann zu drucken?

Sooooo, jetzt hab ich dich mal genug gelöchert :mrgreen:

Auf jeden fall nicht verzweifeln, das bekommen wir schon noch raus woran das liegt.

 

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Ich kenne die Problematik aus eigener Erfahrung. Sowohl mit Cura als auch mit KISS. In PLA und ABS und bei div. Temperaturen. Ich vermute auch, dass es einen hardwareseitigen Hintergrund hat - habe es nämlich bis jetzt auch noch nicht behoben. Als erstes kommen mir die eiernden Original-Pulleys in den Sinn. Ob es das wirklich war, weiss ich, wenn ich die neuen Pulleys von foehnsturm verbaut hab - wird Zeit.

Mal sehen, was hier für Abhilfe-Vorschläge kommen. :)

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Hi amano

Ich hatte das Problem früher auch. Ich denke, dass das daran liegt, dass zu wenig Plastik aus der Düse kommt. Versuch mal mit dem Drucker langsamer zu fahren. Wenn das nicht hilft dann gib Cura mal einen geringeren Düsendurchmesser (ich musste damals auf 0.32mm runter).

Das ist allerdings nur ein Workaround und keine Fehlerbehebung.

Das Problem hat sich für mich erledigt als ich ein E3D-Hotend gekauft hab' (Achtung Schleichwerbung!)

Das hat eine sehr hohe Durchflussrate, weil es über einen Lüfter gekühlt wird, aber das ist wieder eine andere Geschichte.

 

Bei mir wars damals schlimmer. Hier ein Bild:

open surface

Edit: Es gibt auch andere Wege den Plastikfluss zu erhöhen. Cura bietet hierfür extra eine option an: "Flow%"

Aber aufpassen: Wenn du den Fluss zu hoch stellst dann wird dein Vorschub zu schnell arbeiten, die Rändelschraube wird sich ins Filament fressen und du bekommst Löcher ins Modell. Also immer mit Bedacht an die Sache rangehen und nix übertreiben....

;-)

 

 

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Hi,

das Problem scheint unterschiedlich ausgeprägt zu sein. Es könnte daran liegen dass die Spannung der kurzen Zahnriemen an den Motoren für die x/y Achse unterschiedlich ist. Überhaupt sollten alle gleichlangen Zahnriemen die gleiche Spannung haben.

 

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Ich hab Gestern ein Objekt in schwarzem UM ABS gedruckt, was mit CURA gesliced war. Komplett ohne Kühlung, in nem teilverschlossenem UM Gehäuse. Das Teil ist komplett dicht. Am flow habe ich nichts geändert. Speed: 40mm.

Wie ihr schon sagt, wird es unterschiedliche Faktoren geben. Und meine Riemenspannung dürfte aktuell nicht mal korrekt sein, durch das ganze Experimentieren an der Hardware.

Trotzdem würde ich das Grundproblem anstelle von sacad auch zunächst in der Hardware suchen. Neue Pulleys, direct-drive, gute XY Blocks (ich werde mal die "Reptar" von Nick testen) und einstellbare endcaps, sowie ne bessere Kupplung für die Z-Achse sind die Dinge, die mir spontan einfallen und nen Blick wert sind.

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Hallo,

und danke an Eure Antworten.

Ich habe mir nochmal die Zahnriemen näher angeschaut und die Riemenspanner komplett weggelassen.

Das Druckbild zeigt keine Spalte mehr auf und die Drucklinien schmiegen sich schön aneinander an.

Entweder waren die Zahnriemen zu sehr, oder zu unterschiedlich gespannt.

 

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Hallo zusammen,

ich fange gerade mit dem 3-D-Druck an und habe leider keinerlei Erfahrungen. Es wird Zeit, welche zu sammeln :)

 

Vor kurzem kam der UM2 und damit auch die ersten Fragen. Ich drucke gerade eine "Schale". Die Oberfläche des Bodens ist jetzt fertig und sieht so aus:

 

Oberfläche Druck

Nicht so toll. Gedruckt wird PLA schwarz mit folgenden Einstellungen:

Temp: 220°C

Speed: 100mm

Layerdicke: 0,1 mm

ansonsten alles die originalen Einstellungen von Cura und dem UM2.

Was läuft da falsch? Könnt ihr mir helfen?

Gruß

 

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Bin noch am überlegen und probieren. Könnte es sein, daß mein Filament zu dick ist? Gemessen habe ich 3,06 bis 3,10 mm. Gekauft habe ich das bei Igo3D.

Eben wollte ich Material wechseln, Das Riffelstück hat mir ein richtiges Halbrund aus dem Filament gefräst und ich mußte alles auseinander bauen. Dabei ist mir aufgefallen, daß sich das Filament im Bowdenröhrchen nur ganz schwer schieben läßt. Vielleicht kommen daher meine Flußprobleme, so daß oft zu wenig extruiert wird.

Grübel...

Temp habe ich schon auf 233° gedreht.

 

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Ich kann mich Nicolinux nur anschließen. Das Filament ist zu dick. Ab einem Durchmesser von 3,05 wird es kritisch. Du solltest schauen das du immer Filament mit einem Durchmesser unter 3,0 mm verwendest.

Gib das Filament als unbrauchbar zurück.

 

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Danke an euch beide. Drucke gerade mit dem Filament von Ultimaker was dem Drucker beilag. Damit verstopft es nicht mehr. Das andere gebe ich dann zurück. Mal schauen, ob es Streß gibt.

Bin gerade am suchen, welches Material ich dann wo bestelle. Im Moment noch alles etwas unübersichtlich für mich, das wird schon.

Wo bestellt ihr?

 

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Ich bin vom iGo3D Filament leider nicht überzeugt. Das Rot war nicht rot sondern sehr durchsichtig und als ich drucken wollte, kam ziemlich viel Rauch aus dem Nozzle raus. Habe das Filament zurückgegeben. Die Begründung war dass es ggf. ABS statt PLA gewesen sein konnte (sie hatten wohl Probleme beim Labeling).

Aber eines muss man iGo3D lassen, sie waren sehr kulant und schnell.

 

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Ich kann grrf.de auch nur empfehlen. Son Druckbild kenne ich übrigens vom Druck mit schwarzem UM ABS (kompl. ohne Lüfter). Problem ist dabei, dass die einzelnen Layer (mMn. das Filament) recht stark warpen, wenn der darunterliegende infill relativ grob ist (25 - 0%). Je dichter der infill, desto kürzere "Brücken" müssen gebaut werden - was aber im Umkehrschluss bei ABS ja bekanntlich zu anderen Problemen führt. ;)

 

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Am Anfang habe ich auch mal andere Lieferanten ausprobiert. Ich finde das Filament von der grrf immer noch am besten. Selbst mit den experimentellen Filament (Laybrick / Holz) habe ich keine Probleme. Schön finde ich auch immer, dass Sie einen Temperaturvorschlag auf der Rolle angeben. Da die optimale Temperatur je Farbe abweicht habe ich hier immer einen guten Richtwert womit ich sinvollerweise anfange. Bei mir ist das immer grrf Richtwert minus 10 Grad.

 

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Ich bin vom iGo3D Filament leider nicht überzeugt. Das Rot war nicht rot sondern sehr durchsichtig und als ich drucken wollte, kam ziemlich viel Rauch aus dem Nozzle raus. Habe das Filament zurückgegeben. Die Begründung war dass es ggf. ABS statt PLA gewesen sein konnte (sie hatten wohl Probleme beim Labeling).

 

Ist das schon länger her? Aus der letzten Produktionscharge (Filament war zwischenzeitlich vergriffen) habe ich ca. Anfang letzter Woche auch ein 5+1 Paket PLA-Filament von iGo 3D erhalten und bis auf das Transparente erst einmal alles auf Vorrat gelegt. Wenn es mit der Charge Probleme gibt, müsste ich alle Filamente ausprobieren. Mit dem transparenten Filament habe ich allerdings gute Ergebnisse erzielt.

 

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Also wir haben über 10 Rollen von igo3D gekauft, und leider die gleichen Probleme! Wir kommen nicht auf einen grünen Nenner....

Hat noch jemand solche Erfahrungen gemacht? Wir haben igo3D bereits letzte Woche gesschrieben, aber leider keine Antwort bekommen...

 

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Ich habe mein Filament bei iGo3D zur Rückholung angemeldet. Schade eigentlich weil 1. der Preis in Ordnung ist und 2. die Qualität super ist.

Mit Qualität meine ich das Druckergebnis unter der Voraussetzung, daß das Filament mir meinen Drucker nicht gerade durch zu großen Durchmesser verstopft und der Druck sauber raus kam :)

Jetzt habe ich mit dem original Ultimaker Filament gedruckt und das Ergebnis ist viel schlechter (Von den Materialeigenschaften im fertigen Druck). Das Zeug ist irgendwie zu hart und spröde und ist kein Vergleich zum IGo3D-Filament. Da merkt man schon beim entfernen der Stützkonstruktion. Wo ich bei IGo3D mit Schraubenzieher und sanfter "Gewalt" rangehen konnte muß ich jetzt arg aufpassen, sonst bricht mir gleich der ganze Druck auseinander. Am liebsten hätte ich das IGo3D behalten.

Ich überlege schon, wie man den Durchmesser auf ein Maß unter 3mm bringen kann. Der erste Versuch war ein Alu-Block mit 3mm Bohrung. Wenn ich das Filament da durchziehe, hat es hinterher nur noch 2,97 mm und läßt sich super drucken. Das klappt aber nur bis zu der Stelle, wo das Filament größer als 3,08mm ist, dann bekomme ich das nicht mehr da durchgezogen.

Vielleicht hat jemand eine Idee, wie man das verfeinern könnte?!? Da entwickeln sich die schrägsten Ideen wie z.B. den Alublock in die Drehmaschine spannen und das Filament da durchrödeln lassen. Hmmm ist wohl keine so gute Idee.

@TUKL: Bei IGo3D gibt es versteckt unter Kontakt ein "Ticket". Dort einfach die Rückgabe anmelden.

 

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Ich glaube das kannst du vergessen. Wenn das Filament dicker als 3mm ist, wirst du es nicht ohne erheblichen Aufwand verändern können.

Ich habe mit dem Ultimaker Filament gegenteilige Erfahrungen gemacht. Das Filament ist super gut und es lässt sich wunderbar damit drucken. Ich weiss nicht von welchen Hersteller Ultimaker es hat, aber es wird gemunkelt dass es sich um colorFabb handelt (was zu den besten Filamenten gehört).

 

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