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Hendrik_3D

PVA Druck - unterextrusion

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Posted · PVA Druck - unterextrusion

Hallo zusammen,

 

ich bin neu hier und habe eine Frage an euch.

 

Ich habe bereits einige Modelle gedruckt, jedoch habe ich immer wieder das Problem, dass die Stützstruktur aus PVA sehr bescheiden aussieht und teilweise garnicht mehr gedruckt wird. 

Um diesem Problem entgegenzuwirken, habe ich mir die eSun Box zur Trocknung und Lagerung des Materials besorgt und die Einstellungen in Cura angepasst.

 

Wie im Anhang zu sehen ist, hat der Druck ca. die ersten 10 Stunden ganz gut funktioniert, anschließend aber komplett versagt. Der Extruder bewegt das Material beim Düsenwechsel, also hat sich dieser nicht ins Material "gefräst".

Was sind mögliche Ursachen für das schlechte Ergebnis? Kann der PrintCore defekt sein? Wenn ja, wie prüfe ich dies? Oder kann die Restfeuchtigkeit im Material trotz langer Trocknungszeit noch zu hoch sein? Für den Fall, dass meine Einstellungen schuld sind, lade ich die Datei auch nochmal hoch.

 

Ich hoffe wir finden eine Lösung !

 

Beste Grüße

Hendrik

20191120_151123.jpg

UM3_Flaschenhalter Ergometer.3mf

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Posted · PVA Druck - unterextrusion

Es ist zu 99% immer die Feuchtigkeit der Spule. Die eSun Box ist gut wenn du das Filament trocken halten möchtest, aber nicht um eine feuchte Spule zu trocknen, das geht nur im Backofen oder am beheizten Druckbett. Wichtig ist, dass es recht lange dauert bis das Filament wieder trocken ist, also wenn du die Spule auf das beheizte Druckbett legst, dann lasse sie dort mit einem Handtuch zugedeckt über Nacht liegen.

 

Weiter kann es nicht schaden deinem BB Core mit ein paar Atomic Pulls zu reinigen. Anleitungen findest du im wenn du nach Atomic Pull suchst (Youtube). Damit kannst du dir sicher sein, dass dein Core innen auch wieder sauber ist.

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Posted · PVA Druck - unterextrusion

Vielen Dank für deine Antwort! Wie lange und mit welchen Einstellungen sollte ich das Filament im Ofen trocknen? 

Ich habe den Atomic Pull versucht durchzuführen, jedoch kommt auch bei enormen Druck kein Filament - also ist der Core komplett zu. Haben die Printcores einen gewissen Verschleiß? (gebraucht gekauft) Wenn ja, sollte ich den kompletten Core einfach ersetzen? Ich möchte ungerne bei den nächten Versuchen (falls ich den Core frei bekomme) wieder am selben Punkt stehen. 

 

Beste Grüße

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Posted · PVA Druck - unterextrusion

Also ich hab den Drymaker 3D hier stehen und trockne jedes feuchtigkeitsanfällige Filament mit dem, klappt auch sehr gut und dauert nicht so lange. PVA 3 Std. bei 60° trocknen. Die Geräte sehen aus wie ein Dörrautomat.

Dein Printcore kannst du zerlegen und die Düse in eine Tasse mit warmen Wasser und ein Schuß Spüli über mehrere Stunden legen, ab und an mal rühren. Zwischendurch mal versuchen mit einem Draht (z.B. Büroklammer) das aufgeweichte PVA raus zu bekommen. Hat bei mir einmal wunderbar geklappt, aber Zeit gekostet

Spätestens wenn du beim PVA-Drucken ein knistern o.ä. am Printcore hörst, heißt dass dein Filament schon viel Feuchtigkeit aufgenommen hat.

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Posted · PVA Druck - unterextrusion
2 hours ago, 7up said:

...

Dein Printcore kannst du zerlegen ...

Da wäre ich bei den Printcores vom Ultimaker 3 oder 5 aber ganz vorsichtig. Theoretisch kannst du da die Düse zwar auch abschrauben. Praktisch bricht da aber sehr leicht was ab

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Posted · PVA Druck - unterextrusion

Also zum zerlegen das geht ganz gut ich habe schon einen komplett von 0,4 auf 0,25 umgebaut.

 

 

Ich hatte die Probleme auch, dann habe ich das Filament in einem Beutel mit so kugeln Getrocknet, jetzt ist es zu Trocken und bricht dauernd.

 

Ich habe auch viel auf Breakaway umgestellt das ist genau so genial

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Posted · PVA Druck - unterextrusion
28 minutes ago, Ksstyling said:

Also zum zerlegen das geht ganz gut ich habe schon einen komplett von 0,4 auf 0,25 umgebaut.

 

Welchen Hersteller hast du dafür genommen? Ich bräuchte eine 0,25er und eine 0,8er.

Von Ultimaker gibt es ja nur den ganzen Printcore zu kaufen.

 

31 minutes ago, Ksstyling said:

Ich habe auch viel auf Breakaway umgestellt das ist genau so genial

 

Find ich auch, aber ich hab leider das Problem dass das Filament aus der Düse quilt wenn er nicht druckt. Hast du auch das Problem?

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Posted · PVA Druck - unterextrusion

alles UM Teile,habe ich evtl. blöd geschrieben, ich hatte einen Kaputten 0,25 Heizblock dann habe ich die Platine und die Düse in einen 0,4er Heiblock gebaut da war die Düse kaputt:D

 

das Problem habe ich auch ja, wenn ich kein Breakaway brauche dann zieh das am Feeder dann paar cm einfach zurück

 

 

 

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Posted · PVA Druck - unterextrusion

UM3_Flaschenhalter Ergometer.3mfUM3_Flaschenhalter Ergometer.3mfUM3_Flaschenhalter Ergometer.3mfVielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich habe den Printcore problemlos zerlegen können und die Düse bei 500°C im Anlassofen „gereinigt“! Danach fürs optische noch Glasperlen gestrahlt. 
In der Zwischenzeit habe ich eine neue PVA Rolle und einen neuen BB 0,4 Printcore eingesetzt. In Cura habe ich den Linienabstand aufs Minimum (0,4mm) reduziert und den Fluss bei der Stützstruktur auf Faktor 1,2 (20%) erhöht. Dennoch ist die Haftung der einzelnen Schichten nicht gegeben...

 

Das Ergebnis sehr Ihr ja im Anhang....😐

Könnte mir jemand bessere Einstellungen zum Drucken einer stabilen Stützstruktur sagen oder evtl. in Cura einstellen? 
 

Meine einzige und letzte Idee wäre, dass die Drucktemperatur nicht passt. Ich Drucke mit 215°C (voreingestellt). Auf dem Filament steht 180 - 205 °C. Mit welcher Temperatur druckt Ihr PVA? 
 

 

20191122_061325 1.jpg

20191122_061510.jpg

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Posted · PVA Druck - unterextrusion

Leider habe ich keine Erfahrung mit PVA von Fremdherstellern. Da drucke ich ausschließlich nur mit Ultimaker PVA und Standardeinstellungen von Cura (v4.4).

Auf deinem Bild sieht man dass das PVA teilweise verkokelt ist, könnte unter anderem der Grund sein das es nicht haftet. Ich würde eher auf zu hohe Temperatur beim drucken oder zu hohe Temperatur im Bauraum, für den Fall das du eine Einhausung nutzt, tippen. Vorausgesetzt dein PVA-Filament Rolle hat keine Feuchtigkeit gezogen...

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Posted · PVA Druck - unterextrusion

 

14 minutes ago, 7up said:

Leider habe ich keine Erfahrung mit PVA von Fremdherstellern. Da drucke ich ausschließlich nur mit Ultimaker PVA und Standardeinstellungen von Cura (v4.4).

Auf deinem Bild sieht man dass das PVA teilweise verkokelt ist, könnte unter anderem der Grund sein das es nicht haftet. Ich würde eher auf zu hohe Temperatur beim drucken oder zu hohe Temperatur im Bauraum, für den Fall das du eine Einhausung nutzt, tippen. Vorausgesetzt dein PVA-Filament Rolle hat keine Feuchtigkeit gezogen...


Vielen Dank für deinen Tipp. Ich denke auch, dass das Filament mit der Zeit zu heiß wird, da es sehr lange im Bereich der Düse „verweilen“ muss und für das Bauteil nur wenig Material benötigt wird.
Daher habe ich versucht die Dichte der Stützstruktur zu erhöhen (100%) und 3 Wandlinien zu drucken. Dennoch wird ein recht grobes Gittermuster gedruckt. Woran kann dies liegen? Außerdem kann ich die „horizontale Erweiterung auf maximal 4mm einstellen (bei größeren Werten ist das Feld orange hinterlegt). Kann ich auf andere Art und Weise die Stützstruktur stabiler drucken?

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Posted · PVA Druck - unterextrusion

wenn du die STL hier hochlädst kann ich mir das mal auf meinem Cura slicen und dir die Einstellungen als 3MF-Datei zur Verfügung stellen, so wie ich es drucken würde. Dann kannst du das vergleichen mit deinen Einstellungen und die ggf. ändern.

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7 minutes ago, 7up said:

wenn du die STL hier hochlädst kann ich mir das mal auf meinem Cura slicen und dir die Einstellungen als 3MF-Datei zur Verfügung stellen, so wie ich es drucken würde. Dann kannst du das vergleichen mit deinen Einstellungen und die ggf. ändern.

Die Datei habe ich oben in meinem Post bereits als 3mf hochgeladen. (Da siehst du nochmal meine Einstellungen)

 

Hier die Datei als STL:

Flaschenhalter Ergometer.stl

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Posted · PVA Druck - unterextrusion

Hallo Hendrik,

Ich würde dir empfehlen eine Rolle UM PVA zu kaufen und damit deine Tests zu machen. Filament von anderen Herstellern kann funktionieren, kann auch gut sein, muss aber nicht. Mit dem UM PVA wissen wir, dass es klappt, daher teste einmal mit einer UM Spule, damit du anderes ausschließen kannst. Wenn das klappt, können wir uns dann immer noch an das andere Material herantasten. 

 

1 hour ago, Hendrik_3D said:

die Düse bei 500°C im Anlassofen „gereinigt“! Danach fürs optische noch Glasperlen gestrahlt. 

Da wollte einer auf Nummer sicher gehen 🙂 

 

21 hours ago, 7up said:

Welchen Hersteller hast du dafür genommen? Ich bräuchte eine 0,25er und eine 0,8er.

Von Ultimaker gibt es ja nur den ganzen Printcore zu kaufen.

Die Düsen vom UM Core gibt es nicht zu kaufen auch nicht von anderen Herstellern. Die handelsüblichen Düsen passen am UM Printcore alle nicht.

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Posted · PVA Druck - unterextrusion
On 11/20/2019 at 4:08 PM, Hendrik_3D said:

Wie lange und mit welchen Einstellungen sollte ich das Filament im Ofen trocknen? 

 

Da habe ich noch eine Antwort vergessen:

Im Ofen musst du aufpassen, weil die gerne übers Ziel schießen und dann schmilzt dir eventuell die Spule. (ausser du hast einen guten Industrieofen oder was auch immer)

 

Du kannst die Spule auch einfach aufs Heizbett legen, mit einem Handtuch abdecken und das Bett auf 70° aufheizen und über Nacht liegen lassen. Dörrautomaten gehen auch, aber ebenfalls Vorsicht, auch die heizen oft heißer als eingestellt. 

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Posted (edited) · PVA Druck - unterextrusion

Ich hab das mal eben verglichen und mir sind nur ein paar wenige Einstellungen aufgefallen die du ändern könntest. Sollte aber nicht unbedingt dafür verantwortlich sein ausser der Einzugsabstand. Wie gesagt, ich hab das UM PVA und kann es auch empfehlen wie Smithy.

Nach dem Vergleich würde ich doch eher drauf tendieren das es die Feuchtigkeit in deinem PVA ist, die einmal die Haftung beeinträchtigt und natürlich auch die Extrusion aus der Düse.

BTW: ich drucke auf einer Glasplatte, die ich mit einem UHU-Stick bestreiche. Bei PLA und PVA löst sich da nichts.

 

Vergleich Druckereinstellung.png

7UP UM3E_337608730_FlaschenhalterErgometer.3mf

Edited by 7up
Ach und du soltest mit der Drucktemperatur runtergehen nach Herstellerangaben. Da nehme mal 200 C°...
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Posted · PVA Druck - unterextrusion
2 hours ago, Hendrik_3D said:

Meine einzige und letzte Idee wäre, dass die Drucktemperatur nicht passt. Ich Drucke mit 215°C (voreingestellt). Auf dem Filament steht 180 - 205 °C. Mit welcher Temperatur druckt Ihr PVA? 
 

 

Es könnte tatsächlich zu heiß für dein PVA sein, die voreingestellte Temperatur bezieht sich ja auf das UM PVA. Geh ruhig einmal runter auf 190° und schau was passiert. Für mich schaut dein Foto so aus, als würde das Filament von selbst "runter tropfen". Das passiert zwar tlw.  auch mit dem UM PVA aber bei weitem nicht so schlimm.  

 

Du kannst auch versuchen den Einzugsabstand zu erhöhen wie 7up schon angezeichnet hat.

 

Aber wie gesagt wenn du die Möglichkeit hast, dann versuche eine UM PVA Spule. Die Materialen sind teilweise sehr unterschiedlich. Ein gutes Beispiel ist ABS. Das UM ABS druckt sich so einfach und leicht wie PLA (fast), ABS von anderen Herstellern ist oft der reinste Horror.

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Posted · PVA Druck - unterextrusion
11 hours ago, Smithy said:

Aber wie gesagt wenn du die Möglichkeit hast, dann versuche eine UM PVA Spule. Die Materialen sind teilweise sehr unterschiedlich. Ein gutes Beispiel ist ABS. Das UM ABS druckt sich so einfach und leicht wie PLA (fast), ABS von anderen Herstellern ist oft der reinste Horror.

 Weil du gerade auf ABS zu sprechen gekommen bist... Ich habe für gewöhnlich von German RepRap SmartABS Natur in 2,1 Kg gebinden. Das Material hab ich seit Jahren in Gebrauch und entsprechende Erfahrungen damit. Da jemand sein Auto getunned hat (Polo G40 mit 500 PS - geht ganz gut, dass Teil...) (Ironie anfang) und das Teil für die Leistung geringfügig mehr Luftdurchsatz braucht... (Ironie ende), es aber jetzt nicht unbedingt Verbindungen vom Polo G40 Lufteintritt am Windfang zum TT RS Luftfilterkasten gibt, kam ich ins Spiel... Meine Lösung sah dann so aus, dass es Unfug ist, einen Adapter zu machen. Sinnvoller ist, den "Brocken" im Windfang entfallen zu lassen und gleich ein komplettes Stück bis zum Luftfilterkasten zu konstruieren und drucken. ABS Natur ist da aber wohl nicht so der Hit... Also sollte ich Ihm das Teil designen - was im Prinzip kein großes Problem war und - was ein etwas größeres Problem war - in Schwarz drucken. Schwarz hab ich nicht. Mag ich auch nicht - ist ´ne Sauerei mit den Russpigmenten… Aber gut. Bin da gerade auf FormFutura TitanX schwarz gestoßen. Also dachte ich mir, liest sich nicht schlecht. Paßt ja für den Einsatzzweck. Also 2 Rollen geordert und das Teil, sowie einige andere Dinge gedruckt.

Was soll ich sagen? Warping ist kein Thema. Haftung ein gigantisches Problem...! Aber nicht wegen lösen, nein! Wie bekomm ich es ab? Ein Vergleich auf identischem Core mit Autoleveling und selber Grundjustierung:

Smart ABS Natur

Z Offset -0,07 mm, erster Layer 100% Flow,106% Extrusionsbreite, 252 Grad Core, 100 Grad Bett, 35 mm/sek, weitere Layer 97 % Flow, 100 % Extrusionsbreite, 247 Grad Core, 100 Grad Bett, 57 mm/sek.

ForumFutura Schwarz

Z Offset 0,00 mm, erster Layer 93 % Flow, 100 % Extrusionsbreite, 248 Grad Core, 92 Grad Bett, 47 mm/sek, weitere Layer 94 % Flow, 100 % Extrusionsbreite, 244 Grad Core, 92 Grad Bett, 60 mm/sek.

 

Während Smart ABS nach erkalten des Betts auf unter 40 Grad praktisch sich von selbst vom Bett löst, muß ich das FormFutura nochmals auf 95 Grad aufheizen und dann "runter Hebeln". Der erste Versuch, den ich zum testen mit dem schwarzen Zeug gedruckt hatte, sah super aus. Aber ich hab es im Prinzip nur durch zerstören der Oberfläche wieder abbekommen, als ich es mit den Smart ABS Einstellungen gedruckt habe. Ich habe schon gewitzelt, ob die da Magnetpulver zum schwärzen reingemischt haben... Zeitweilig habe ich es sogar mal mit Positvem Offset versucht(!). Haftung reicht, aber da ist das Problem dann, dass du Optisch einen "besch…" ersten Layer hast - logisch, wird ja nichts breit gequetscht...

Mit dem Zeug "renn" ich den ersten Layer praktisch über das Bett mit 0 Pressung - nur reine Schwerkraft-Anpressung.

Wenn ich den Filamentdurchmesser erhöhe (also Flow im Prinzip feinjustiert reduziere), wird es sofort löchrig. Der Stimmt. In den oberen Layern - und vor allem in der Deckschicht, geh ich mit dem Flow gern noch etwas hoch, um wirklich eine sauber geschlossene Fläche zu bekommen. Das erste Filament, bei dem ich oben mehr (und zwar deutlich mehr) wie im ersten Layer verwende. Verrücktes Zeug. Vom Warping her erinnert es mich stark an PLA. Haftung ist bei 92 Grenzwertig. Tiefer riskiere ich wirklich bei größeren oder ungünstig geformten Teilen Ablösungen, bei höheren Temperaturen aber definitv nicht mehr mit vertretbaren Mitteln lösbar (Wenn 25 % der Druckteile zerstört werden, ist das für mich auch schon nicht mehr vertretbar - wenn auch lösbar...). 

 

Also da sind schon gewaltige Unterschiede... Aber generell: Temperaturen ermittelt man. Die Herstellerangaben betrachte ich grundsätzlich als groben Anhaltspunkt... Rechnerisch mag die Temperatur des Herstellers stimmen, aber wir haben a) weder geeichte Temperatursensoren noch b) beliebig anpassbare Heizleistung geschweige den c) Spritzguss-Verfahren, wo die ganze "Suppe" bei der Temperatur zum "köcheln" gebracht wird und dann in die Form "reingeschossen" wird.

Da ist das Filament vom jeweiligen Druckerhersteller von Vorteil: Er kennt seine Drucker und deren Heizleistung und kann entsprechend "fein" die Temperaturempfehlung abstimmen. Aber er kennt nicht deine Druckgeschwindigkeit! Und auch nicht deine Layerhöhe - und damit den genauen Durchsatz pro Sekunde...! Paßt i.dr. dann auch auf den Druckern. Bei reinen Filamentherstellern ist das etwas anders. Sie haben keine Ahnung, auf welchen Druckern es zum Einsatz kommt. Entsprechend "verschiebt" sich die Temperaturempfehlung mehr Richtung Datenblatt des Kunststoffs und hat eine entsprechend große Bandbreite (von - bis - Angabe). 

 

Gruß, Digibike

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On 11/22/2019 at 7:57 AM, Hendrik_3D said:

Meine einzige und letzte Idee wäre, dass die Drucktemperatur nicht passt. Ich Drucke mit 215°C (voreingestellt). Auf dem Filament steht 180 - 205 °C. Mit welcher Temperatur druckt Ihr PVA? 

 

Ich drucke mit dem AquaSolve selbst, 215 ist zu hoch.

Selber drucke ich mit 200°, vermutlich geht es aber noch geringer mit ein bisschen mehr Feintuning.

 

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